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Aktualisiert: 05.06.2026

Buchhaltung für Selbstständige

Buchhaltung für Selbstständige


Die ordnungsgemäße Buchhaltung ist für jeden Gewerbetreibenden essenziell. Sie dient nicht nur der Erfüllung gesetzlicher Pflichten, sondern gibt Ihnen einen klaren Überblick über die finanzielle Situation Ihres Unternehmens.

Buchhaltung Grundlagen


Die Grundlagen der Buchhaltung bilden das Fundament für eine erfolgreiche Unternehmensführung:

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Laufende Buchhaltung


Die laufende Buchhaltung umfasst die täglichen Aufgaben:

Buchhaltung & Abschlüsse


Die Abschlüsse runden Ihre Buchhaltung ab:

Häufige Fragen

Wann muss ich als Selbstständiger eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) erstellen und wann eine Bilanz?


Als Kleinunternehmer oder Freiberufler erstellen Sie in der Regel eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR), solange Ihr Umsatz und Gewinn bestimmte gesetzliche Grenzen nicht überschreiten. Eine Bilanzierung ist für Gewerbetreibende vorgeschrieben, die im Handelsregister eingetragen sind oder bestimmte Umsatz- bzw. Gewinnschwellen überschreiten. Dies ist eine komplexere Form der Rechnungslegung.

Wofür ist der "Fragebogen zur Steuerlichen Erfassung" wichtig?


Der "Fragebogen zur Steuerlichen Erfassung" ist das erste offizielle Dokument, das Sie nach der Gewerbeanmeldung oder Aufnahme Ihrer freiberuflichen Tätigkeit beim Finanzamt einreichen. Er dient dazu, Ihre persönlichen Daten und die Eckdaten Ihres Unternehmens für steuerliche Zwecke zu übermitteln. Basierend auf Ihren Angaben erhalten Sie Ihre Steuernummer und gegebenenfalls eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer.

Wie lange müssen Selbstständige ihre Buchhaltungsunterlagen in Deutschland aufbewahren?


In Deutschland gelten für die meisten Buchhaltungsunterlagen, wie Rechnungen und Belege, eine Aufbewahrungsfrist von zehn Jahren. Für Handelsbriefe und andere geschäftliche Korrespondenz beträgt die Frist sechs Jahre. Diese Fristen beginnen jeweils mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem das Dokument entstanden ist.

Wann muss ich als Selbstständiger eine Umsatzsteuervoranmeldung abgeben?


Die Umsatzsteuervoranmeldung müssen Sie in der Regel monatlich oder vierteljährlich beim Finanzamt einreichen. Die Häufigkeit hängt von der Höhe Ihrer jährlichen Umsatzsteuerzahllast ab. Kleinunternehmer sind grundsätzlich von der Umsatzsteuer befreit und müssen keine Umsatzsteuervoranmeldung abgeben.

Was ist der Unterschied zwischen Soll- und Ist-Versteuerung bei der Umsatzsteuer?


Bei der Soll-Versteuerung müssen Sie die Umsatzsteuer bereits dann an das Finanzamt abführen, wenn die Leistung erbracht und die Rechnung gestellt wurde. Bei der Ist-Versteuerung hingegen führen Sie die Umsatzsteuer erst ab, wenn der Kunde die Rechnung tatsächlich bezahlt hat. Die Ist-Versteuerung müssen Sie beim Finanzamt beantragen und ist oft für Freiberufler oder Unternehmen mit geringem Umsatz möglich.

Wofür dient eine Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) für Selbstständige?


Eine BWA ist eine monatliche oder quartalsweise Übersicht über die Ertragslage Ihres Unternehmens, die meist vom Steuerberater erstellt wird. Sie gibt Ihnen einen schnellen Überblick über Einnahmen, Ausgaben, Rohertrag und andere Kennzahlen. Die BWA dient als wichtiges Steuerungsinstrument, um die finanzielle Entwicklung zu überwachen und fundierte Entscheidungen zu treffen.

Wer ist zur Erstellung eines Jahresabschlusses verpflichtet und was beinhaltet er?


Kapitalgesellschaften wie GmbHs oder AGs sowie größere Einzelunternehmen und Personengesellschaften sind zur Erstellung eines Jahresabschlusses mit Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung verpflichtet. Kleinere Einzelunternehmer und Freiberufler erfüllen ihre Abschlusspflicht in der Regel mit der Einnahmen-Überschuss-Rechnung. Der Jahresabschluss gibt detailliert Auskunft über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens.

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