Betriebsprüfung

Das eigene Gewerbe ist in vollem Gange, die Buchhaltung wird ordnungsgemäß erledigt und plötzlich steht eine Betriebsprüfung an. Was sich im ersten Moment wie etwas Schlimmes anhört, muss aber keine negativen Folgen für das eigene Gewerbe haben.

Das Wort Betriebsprüfung lässt so manchen Geschäftsmann zusammenzucken, schließlich ist dieses negativ behaftet. Wer seine Buchhaltung korrekt erledigt und ordnungsgemäß Steuern abführt, sollte jedoch nichts zu befürchten haben.

Was ist eine Betriebsprüfung?

Bei der Betriebsprüfung handelt es sich um die Kontrolle steuerrelevanter Sachverhalte durch das Finanzamt. In der Regel wird eine Betriebsprüfung einige Wochen vor Beginn angekündigt. Ist es dann soweit, kommen meistens ein bis zwei Mitarbeiter des Finanzamts zur Durchführung vor Ort im Gewerbe oder beim Steuerberater. Vorab wird dem Gewerbe mitgeteilt, welchen Zeitraum diese Prüfung umfasst. So können die notwendigen Unterlagen rechtzeitig zusammengestellt werden. Die Betriebsprüfung kann je nach Größe und Umfang ein paar Tage oder auch mehrere Wochen andauern. Danach erfolgt eine Schlussbesprechung mit den Verantwortlichen des Unternehmens und gegebenenfalls dem Steuerberater, bei dem strittige Fragen erörtert werden. Die Betriebsprüfung gilt als abgeschlossen, wenn das Finanzamt dem Gewerbe schriftlich mitteilt, dass keine Nachforderungen bestehen oder eine Nachzahlung zu leisten ist.

Warum wird eine Betriebsprüfung gemacht?

Warum genau das eigene Gewerbe geprüft werden soll, kann unterschiedliche Gründe haben. Unternehmen können zufällig dafür ausgewählt werden oder sind beim Finanzamt auffällig geworden. Das kann zum Beispiel geschehen, wenn das Gewerbe über mehrere Jahre hinweg Verluste anmeldet und dennoch weitergeführt wird.
Genauso gut kann es aber auch sein, dass ein Unternehmen höhere Gewinne einfährt als in der Branche üblich und dies untersucht werden soll.
Auch wer seinen Zahlungspflichten gegenüber Partnern oder dem Finanzamt nur unregelmäßig nachkommt, sollte damit rechnen, dass eine Betriebsprüfung angemeldet wird.

Wie kann sich ein Gewerbe auf eine Betriebsprüfung vorbereiten?

Da das Finanzamt vorab mitteilt, welcher Zeitraum geprüft wird, kann sich das eigene Gewerbe in gewissem Maße auf die Betriebsprüfung vorbereiten. Wer möchte kann sich telefonisch beim Betriebsprüfer erkundigen, welche Unterlagen genau benötigt werden.
So kann das Arbeitsumfeld für den Prüfer optimal geschaffen werden, so dass während seiner Anwesenheit nur wenige oder keine Nachfragen entstehen und Mitarbeiter nicht aus ihrem Arbeitsprozess herausgerissen werden müssen.

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