Kreditorenbuchhaltung

In der Finanzbuchhaltung spielt die Kreditorenbuchhaltung eine genau so wichtige Rolle wie die Debitorenbuchhaltung. In der Kreditorenbuchhaltung geht es um die Verbindlichkeiten von externen Dienstleistern an das eigene Unternehmen.

Die Kreditorenbuchhaltung wird als offene Postenbuchhaltung bezeichnet. Anders als in der Debitorenbuchhaltung geht es bei der Kreditorenbuchhaltung aber nicht um Kunden, sondern um Lieferanten oder Händler.

Was sind Kreditoren?

Als Kreditoren werden Lieferanten oder Dienstleiter bezeichnet, die offene Forderungen an das eigene Unternehmen haben. Dabei kann es sich um Gegenstände beziehungsweise Waren oder eben auch um Dienstleistungen handeln. Ein neuer Schreibtisch ist somit genauso ein Teil der Kreditorenbuchhaltung wie die Instandhaltung durch die Gebäudereinigung.
Auch Kreditoren können in zwei Kategorien unterteilt werden: in Rechnungen und Gutschriften. Kauft das eigene Unternehmen ein Produkt schreibt der Anbieter dazu eine Rechnung. Bis diese von der Buchhaltung bezahlt wird, handelt es sich um eine Kreditoren-Verbindlichkeit. Wird die Bestellung nicht korrekt geliefert oder zurückgeschickt muss der Lieferant eine Gutschrift beziehungsweise eine Teilgutschrift erstellen.

Was ist die Kreditorenbuchhaltung?

In der Kreditorenbuchhaltung werden alle offenen Rechnungen aufgelistet, die von dem eigenen Unternehmen noch bezahlt werden müssen. Die Buchhaltung hat somit einen Überblick darüber welche offenen Posten es noch gibt. Die Erfassung der einzelnen Rechnungen kann unterschiedlich erfolgen. Besteht eine ständige Geschäftsbeziehung mit einem Lieferanten, wie zum Beispiel der wöchentlichen Gebäudereinigung oder Getränkelieferung, erhält dieser Kreditor eine einzelne Kreditorennummer im Buchhaltungssystem. Anders ist es bei einmaligen oder seltenen Bestellungen, die Gläubiger werden in diesem Fall auf Sammelkreditoren gebucht. Ein Klingelschild der Firma „Klingeling XY“ wird in der Kreditorenbuchhaltung unter „Diverse K“ erfasst. Um die Verarbeitung beim Buchen der Bank zu erleichtern, wird auf der Originalrechnung die Kontierung notiert. Bei der Kontierung handelt es sich um die Zuordnung der Kostengruppe sowie dem Sammelkreditorennamen. In diesem Fall wäre es „Sonstige Raumkosten an Diverse K“.
Wird eine Rechnung bezahlt, läuft sie in der Buchhaltung unter der Bezeichnung ausgeglichener Kreditor und steht nicht mehr auf der Liste der offenen Posten.

Warum ist eine Kreditorenbuchhaltung von Vorteil?

Gerade zu Beginn eines Unternehmens ist es wichtig einen Überblick über die laufenden Geschäfte zu haben. Dazu zählen sowohl die Debitoren, also die Forderungen an Kunden, als auch die offenen Rechnungen (Kreditoren), die noch vom eigenen Unternehmen beglichen werden müssen. Es wäre schließlich ärgerlich durch das Versäumen pünktlicher Zahlung die Geschäftsbeziehung zu gefährden und unnötige Mahngebühren zahlen zu müssen.

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