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Aktualisiert: 05.06.2026

Kosten der Gewerbeanmeldung

Was kostet der Gewerbeschein?


Der Gewerbeschein ist die Bescheinigung über eine offizielle Anmeldung des Gewerbes. Für diese Anmeldung verlangt das Gewerbeamt eine Bearbeitungsgebühr, die von Gemeinde zu Gemeinde und von Stadt zu Stadt unterschiedlich ausfallen kann.

Gewerbeschein ist die umgangssprachliche Bezeichnung für den Gewerbeanmeldungsschein, den die Gewerbemeldestelle des zuständigen Ordnungsamtes oder die Gemeindeverwaltung bei der Anmeldung eines Gewerbes ausstellt. Der Gewerbeschein ist also eine Empfangsbescheinigung, er dient dem Gewerbetreibenden als Nachweis dafür, dass er die erforderliche Anmeldung ordnungsgemäß durchgeführt hat.

Kosten: Wie hoch ist die Gebühr für den Gewerbeschein


Für die Gewerbeanmeldung und Ausstellung des Gewerbescheins wird je nach Sitz des jeweiligen Unternehmens eine Bearbeitungsgebühr fällig. Dabei spielt es keine Rolle welche Rechtsform das Gewerbe haben wird. Somit müssen sowohl Kleinunternehmer als auch Inhaber einer zukünftigen GmbH eine Gebühr entrichten. Die Gewerbeämter erheben eine Bearbeitungsgebühr, die in Deutschland zwischen 15 und 65 Euro liegt. So kostet eine Gewerbeanmeldung in Berlin zum Beispiel bei einer Online-Anmeldung 15 Euro und bei dem zuständigen Ordnungsamt 26 Euro, während die Anmeldung in Göttingen 40 Euro kostet. Die Bearbeitungsgebühr ist in Deutschland allerdings noch vergleichsweise gering. In Österreich kostet der Gewerbeschein in einigen Städten sogar über 100 Euro.

Die Bearbeitungsgebühr für den Gewerbeschein ist leider unumgänglich. Wer dem Gewerbeamt seine Selbstständigkeit verschweigt, handelt sich womöglich ein Bußgeld ein. Außerdem fordert das Finanzamt Steuernachzahlungen. Dazu wird das Einkommen rückwirkend geschätzt und die Schätzung fällt meistens zu Nachteil des Übeltäters aus.

Die Gewerbeummeldung – bei einem Umzug beispielsweise – ist etwas günstiger: sie kostet zwischen 10 und 20 Euro. In einigen Gemeinden wird sie sogar kostenlos durchgeführt. Die Abmeldung eines Gewerbes ist teilweise gebührenfrei möglich und kann je nach Region ohne großen Aufwand per Post erfolgen.

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Häufige Fragen

Was kostet die Gewerbeanmeldung in Deutschland?


Die Bearbeitungsgebühr für die Gewerbeanmeldung liegt in Deutschland in der Regel zwischen 15 und 65 Euro. Diese Gebühr ist von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich und wird für die Ausstellung des Gewerbescheins fällig.

Variieren die Kosten für die Gewerbeanmeldung je nach Ort?


Ja, die Kosten für die Gewerbeanmeldung sind von Gemeinde zu Gemeinde und von Stadt zu Stadt unterschiedlich. In Berlin kostet eine Online-Anmeldung beispielsweise 15 Euro, während die Anmeldung in Göttingen 40 Euro beträgt.

Spielt die Rechtsform des Unternehmens eine Rolle bei den Anmeldegebühren?


Nein, die Rechtsform des Gewerbes hat keinen Einfluss auf die Höhe der Bearbeitungsgebühr. Sowohl Kleinunternehmer als auch Gründer einer GmbH müssen die gleiche Gebühr entrichten.

Was ist der "Gewerbeschein" genau?


Der Gewerbeschein ist die umgangssprachliche Bezeichnung für den Gewerbeanmeldungsschein. Er ist eine Empfangsbescheinigung, die als Nachweis dient, dass die Gewerbeanmeldung ordnungsgemäß durchgeführt wurde.

Welche Folgen hat es, wenn man ein Gewerbe nicht anmeldet?


Wer seine Selbstständigkeit dem Gewerbeamt verschweigt, riskiert ein Bußgeld. Zudem fordert das Finanzamt Steuernachzahlungen, wobei das Einkommen rückwirkend geschätzt wird. Diese Schätzung fällt meist zum Nachteil des Betreffenden aus.

Wie hoch sind die Kosten für eine Gewerbeummeldung oder Abmeldung?


Eine Gewerbeummeldung kostet zwischen 10 und 20 Euro und kann in einigen Gemeinden sogar kostenlos sein. Die Abmeldung eines Gewerbes ist teilweise gebührenfrei möglich und oft unkompliziert per Post durchführbar.

Wo melde ich mein Gewerbe an?


Die Gewerbeanmeldung erfolgt bei der Gewerbemeldestelle des zuständigen Ordnungsamtes oder der Gemeindeverwaltung. Dort wird der Gewerbeanmeldungsschein, umgangssprachlich Gewerbeschein genannt, ausgestellt.

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