Kleingewerbe

Ein Kleingewerbe kann der erste Schritt in die Gründung eines Unternehmens sein. Die meisten Existenzgründungen in Deutschland sind Gründungen eines Kleingewerbes. Ob als Zusatzverdienst zum Hauptberuf, Nebenverdienst für Studenten oder zum Start in die Vollzeit-Selbstständigkeit: mit einem Kleingewerbe ist es möglich, ohne Startkapital ein eigenen Unternehmen zu gründen. 

 

Als Kleinunternehmer werden solche Gewerbetreibende bezeichnet, die unter die Kleinunternehmerregelung des Umsatzsteuergesetzes fallen, denn eine eigene Rechtsform bildet das Kleingewerbe nicht. Die Besonderheit eines Kleingewerbe gegenüber anderen Unternehmen: der Kleingewerbetreibende ist zwar rechtlich gesehen ein Unternehmer, nicht aber ein Kaufmann, weshalb viele Vorschriften und Pflichten des Handelsgesetzbuches beim Kleingewerbe keine Anwendung finden. Darum ist ein Kleinunternehmer nicht wie ein Kaufmann grundsätzlich verpflichtet, doppelte Buchführung zu betreiben, sondern kann seinen Gewinn im Rahmen einer Einnahmenüberschussrechnung oder - bei geringem Umsatz - einer normalen Steuerklärung versteuern. Ein Kleinunternehmer erhebt im Gegensatz zu kaufmännischen Unternehmen keine Umsatzsteuer auf seine Rechnungen, dadurch kann ein Kleingewerbebetrieb seine Waren und Dienstleistungen günstiger anbieten bzw. mehr Gewinn erzielen. Auch der bei anderen Gewerben obligatorische Eintrag ins Handelsregister entfällt beim Kleingewerbe.

Wie jedes Gewerbe muss auch das Kleingewerbe beim Gewerbeamt angemeldet werden. Wie das geht, welche Vor- und Nachteile Kleingründungen haben und was es beim Kleingewerbe zu beachten gibt, erfahren Sie hier.

 

Für Kleinunternehmer hat das Kleinunternehmerförderungsgesetz Regelungen geschaffen, die das administrative Leben vereinfachen. So entfällt zum Beispiel die Pflicht zur doppelten Buchführung. Erfahren Sie hier mehr zum Thema!

 

weiter ...

 

Eine Kleingründung ist mitunter ein mutiger Schritt in die Selbständigkeit und markiert vielfach den Übergang zum Unternehmertum. Trotz der möglichen anfänglichen Unsicherheiten und Investitionen bringt die Kleingründung viele Vorteile.

 

weiter ...

 

Zurück

Ein Großteil der Existenzgründungen in Deutschland fällt unter die Bezeichnung der Kleingründung. Was genau eine Kleingründung ist, wurde von der Europäischen Union allgemeingültig festgelegt.

 


weiter ...

 

So verlockend die Kleingründungen sind, so groß ist auch die Gefahr durch unzureichende Vorbereitung mit seinem Projekt zu scheitern. Eine umfassende Information sollte immer vor der Gewerbeanmeldung liegen und Misserfolgen vorbeugen.

 


weiter ...