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Aktualisiert: 18.02.2026

Debitorenbuchhaltung und Debitoren

Debitorenbuchhaltung - was ist das?


Die Debitorenbuchhaltung ist ein wesentlicher Teil der Finanzbuchhaltung. Im Grunde genommen geht es hier um die Forderungen des eigenen Unternehmens an Externe.

Bei der Debitorenbuchhaltung handelt es sich um eine offene Postenbuchhaltung. Dazu gehören Forderungen an Kunden oder Geschäftspartner, wie zum Beispiel offene Rechnungen und Gutschriften. Diese gebündelt werden Debitoren genannt.

Was genau sind also Debitoren?


Ein Großteil aller Forderungen eines Unternehmens werden in der Buchhaltung als Debitoren dargestellt. Eine Ausnahme bilden dabei zum Beispiel Forderungen an das Finanzamt oder Krankenkassen. Diese werden gesondert erfasst.
Debitoren werden in zwei Kategorien unterteilt: in Rechnungen und in Gutschriften. Kauft ein Kunde ein Produkt oder nimmt eine Dienstleistung in Anspruch wird eine Rechnung gestellt. Bis diese bezahlt wird, handelt es sich dabei um eine offene Forderung. Wird das Produkt nicht in vollem Umfang geliefert, wieder zurückgeschickt oder die Dienstleistung konnte nicht korrekt ausgeführt werden, wird eine Gutschrift erstellt.

Was ist die Debitorenbuchhaltung?


In der Debitorenbuchhaltung werden also alle Forderungen aufgeführt und geben dem Unternehmen eine Übersicht darüber, welche Rechnungen noch nicht beglichen worden sind. Um einen Überblick zu behalten und die Forderungen korrekt zuordnen zu können, bekommen Kunden eine Kundennummer. Bei der Eingabe der Forderungen in das Buchhaltungssystem werden also sowohl Rechnungsnummern als auch Kundennummern erfasst. Wird die Rechnung durch den Kunden per Bank oder Kasse bezahlt, werden diese Daten in das System eingegeben und der Debitor wird automatisch ausgeglichen. Sollen Mahnungen erstellt werden, kann die Buchhaltung eine Saldenliste abrufen auf der sich alle offenen Posten, mit den Fälligkeiten, befinden.

Warum ist eine Debitorenbuchhaltung von Vorteil?


Selbst kleinere Unternehmen können von einer Debitorenbuchhaltung profitieren, auch wenn diese eigentlich von der doppelten Buchhaltungspflicht befreit sind. Denn anhand dieser Daten, in Kombination mit den Kreditoren, hat der Unternehmer zu jedem Zeitpunkt einen exakten Überblick über die aktuelle finanzielle Situation.

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