Grundlagen der Buchhaltung für Selbstständige erklärt
Fragebogen zur Steuerlichen Erfassung
Von der Idee bis zum ersten erfolgreichen Geschäftsjahr ist es ein weiter Weg. Dabei gibt es eine Menge zu beachten. Ein wichtiger Bestandteil ist der Fragebogen zur Steuerlichen Erfassung.
Bilanzierung / Bilanz - wer oder wie wird bilanziert?
Wer sein eigenes Gewerbe anmelden möchte, wird an dem Thema Buchhaltung nicht vorbeikommen. Je nach Größe und Umsatz des Unternehmens kann das Finanzamt eine Bilanzierung verlangen. Doch was bedeutet das genau?
Einnahmen-Überschuss-Rechnung - einfach erklärt:
Die Einnahmen-Überschuss-Rechnung oder kurz EÜR genannt, ist eine Methode zur Gewinnermittlung für Selbstständige mit eigenem Gewerbe. Jedoch ist diese nicht für jedes Unternehmen geeignet.
Umsatzsteuervoranmeldung - wann und wie muss man sie machen?
Das Thema Buchhaltung stellt einige Jungunternehmer vor eine echte Herausforderung – schließlich gibt es einiges zu beachten. So zum Beispiel die Umsatzsteuervoranmeldung. Doch was ist das genau?
Die Vorsteuer einfach erklärt:
Ein wesentlicher Bestandteil eines erfolgreichen Unternehmens ist die korrekte Buchhaltung. Vor allem im Bereich Steuern gibt es einiges zu beachten, wie zum Beispiel die Vorsteuer. Doch wobei handelt es sich genau bei der Vorsteuer?
Soll-Versteuerung und Ist-Versteuerung einfach erklärt:
Vor allem für größere Unternehmen sind die Soll-Versteuerung und Ist-Versteuerung von Bedeutung. Im Grunde genommen geht es dabei um den Zeitpunkt an dem die Umsatzsteuer angemeldet werden muss.
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Weiterführende Themen zur Buchhaltung und Steuern:
Umsatzsteuer für Gewerbetreibende
Gewerbesteuer — Was ist zu beachten?
Steuererklärung für Selbstständige
Einnahmenüberschussrechnung (EÜR)
Häufige Fragen
Was ist der erste Schritt zur steuerlichen Erfassung meines neuen Gewerbes?
Der erste wichtige Schritt ist das Ausfüllen des Fragebogens zur Steuerlichen Erfassung. Dieser wird vom Finanzamt benötigt, um Ihre Tätigkeit steuerlich zu erfassen und Ihnen eine Steuernummer zuzuteilen. Er bildet die Grundlage für alle weiteren steuerlichen Pflichten Ihres Unternehmens.
Wer kann die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) nutzen und was ist sie?
Die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) ist eine vereinfachte Methode zur Gewinnermittlung für Selbstständige, die nicht bilanzierungspflichtig sind. Sie ist in der Regel für Freiberufler und Kleingewerbetreibende mit bestimmten Umsatzgrenzen geeignet. Dabei werden die Betriebseinnahmen den Betriebsausgaben gegenübergestellt, um den Gewinn zu ermitteln.
Wann bin ich als Selbstständiger zur Bilanzierung verpflichtet?
Die Pflicht zur Bilanzierung hängt von der Rechtsform und der Größe Ihres Unternehmens ab. Kapitalgesellschaften wie GmbHs sind immer bilanzierungspflichtig. Einzelunternehmer und Personengesellschaften müssen bilanzieren, wenn sie bestimmte Umsatz- oder Gewinngrenzen überschreiten. Dies wird vom Finanzamt geprüft und gegebenenfalls angeordnet.
Wie und wann muss ich die Umsatzsteuervoranmeldung abgeben?
Die Umsatzsteuervoranmeldung ist eine periodische Meldung der eingenommenen und gezahlten Umsatzsteuer an das Finanzamt. Die Frequenz (monatlich, quartalsweise oder jährlich) hängt von der Höhe Ihrer Vorjahresumsatzsteuer ab. Sie muss elektronisch über Elster eingereicht werden, in der Regel bis zum 10. Tag nach Ablauf des Voranmeldungszeitraums.
Was genau bedeutet der Begriff "Vorsteuer" für mein Unternehmen?
Die Vorsteuer ist die Umsatzsteuer, die Sie als Unternehmer beim Einkauf von Waren oder Dienstleistungen an andere Unternehmen zahlen. Diese gezahlte Umsatzsteuer können Sie unter bestimmten Voraussetzungen vom Finanzamt zurückfordern. Sie mindert somit die Umsatzsteuerschuld, die Sie selbst an das Finanzamt abführen müssen.
Worin unterscheiden sich Soll-Versteuerung und Ist-Versteuerung bei der Umsatzsteuer?
Bei der Soll-Versteuerung entsteht die Umsatzsteuerschuld bereits mit der Erbringung der Leistung oder der Rechnungsstellung. Bei der Ist-Versteuerung hingegen wird die Umsatzsteuer erst fällig, wenn das Geld tatsächlich auf Ihrem Konto eingegangen ist. Die Ist-Versteuerung ist eine Erleichterung für kleinere Unternehmen, um Liquidität zu schonen.
Welche steuerlichen Besonderheiten gelten für das Kleingewerbe?
Kleingewerbetreibende können in der Regel die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen, wenn ihr Umsatz bestimmte Grenzen nicht überschreitet. Dies bedeutet, dass sie keine Umsatzsteuer auf ihren Rechnungen ausweisen und keine Umsatzsteuervoranmeldungen abgeben müssen. Sie können im Gegenzug jedoch auch keine Vorsteuer geltend machen.